Monitorix ist ein Systemüberwachungs-Tool, das entwickelt wurde, um so viele Dienste und Systemressourcen wie möglich zu überwachen.

Es besteht hauptsächlich aus zwei Programmen: einem Collector namens monitorix, einem Perl-Daemon, der wie jeder andere System-Service automatisch gestartet wird, und einem CGI-Skript namens monitorix.cgi. Seit der Version 3.0 enthält Monitorix einen eigenen integrierten HTTP-Server, so dass ihr keinen Webserver für die Verwendung installieren müsst.

Wie man Monitorix installiert?

Installation auf einem Fedora Linux

Benutzer neuerer Fedora-Versionen können Monitorix direkt über die offiziellen Repositories installieren. Daher sollte ein einfacher Befehl wie der folgende genügen:

# yum install monitorix


Installation auf einem RedHat / CentOS Linux
Installiert zuerst das EPEL-Repository und dann Monitorix mit yum:

# yum installiere epel-release
# yum installiere monitorix
Wenn yum bei der Installation eines der Pakete fehlschlägt (wahrscheinlich nur in EL4 oder EL5), könntet ihr versuchen, sie manuell aus diesem zusätzlichen Repository zu beziehen:     
Repoforge Repository für Red Hat, CentOS und Fedora
Obwohl diese Repositories von vielen in der Community als stabil und sicher angesehen werden, folgt bitte diesen Empfehlungen:

Halten Sie Ihre Systeme von permanenten Installationen von Drittanbieter-Repositories fern. Bewahren Sie diese Repositorys immer als deaktiviert auf und aktivieren Sie sie nur bei Bedarf.

Wenn die Installation erfolgreich war, schaut bitte in die Konfigurationsdatei /etc/monitorix/monitorix.conf, um die Optionen für euer System einzustellen und Graphen zu aktivieren oder zu deaktivieren. Startet Monitorix schließlich mit:

# service monitorix start

An diesem Punkt beginnt Monitorix mit der Erfassung der Systeminformationen basierend auf eurer Konfiguration. Nach einigen Minuten solltet ihr  die Ergebnisse in eurem  Browsers sehen können. Unter  http: // localhost: 8080 /monitorix /  könnt ihr Monitorix aufrufen.

Monitorix Installation unter Debian

Die Installation ist etwas aufwendiger als normal, da es noch kein Packet in der offiziellen Debian Repository gibt:
apt-get update
apt-get install rrdtool perl libwww-perl libmailtools-perl libmime-lite-perl librrds-perl libdbi-perl libxml-simple-perl libhttp-server-simple-perl libconfig-general-perl libio-socket-ssl-perl
Nach diesem Schritt wird eventuell ein
apt-get -f install
benötigt. Danach laden wir noch das aktuelle “.deb” File von der Homepage:
wget http://www.monitorix.org/monitorix_3.6.0-izzy1_all.deb
dpkg -i monitorix_3.6.0-izzy1_all.deb
und danach installieren wir es noch schnell mit:
dpkg -i monitorix_3.6.0-izzy1_all.deb
Die Installation ist nun abgeschlossen, jetzt müssen wir noch ein wenig die Konfiguration anpassen.

Zuerst bearbeiten wir das File unter
/etc/monitorix/monitorix.conf
Hier deaktivieren wir den integirerten Webserver der mit Monitorix daher kommt.
<httpd_builtin>
enabled = n
“hostname” und “title” können je nach belieben angepasst werden. Das File speichern und Monitorix mit
service monitorix restart
neu starten. Jetzt noch einen Apache2 vhosts anlegen
vim /etc/apache2/sites-available/monitorix
 

hier könnt ihr dieses Template verwenden und für euch anpassen:
Alias /monitorix /var/lib/monitorix/www ScriptAlias /monitorix-cgi /var/lib/monitorix/www/cgi <Directory /var/lib/monitorix/www/> <IfModule mod_authz_core.c> # Apache 2.4 Require all denied Require ip 127.0.0.1 </IfModule> <IfModule !mod_authz_core.c> # Apache 2.2 Order deny,allow Deny from all Allow from 127.0.0.1 Allow from all </IfModule> </Directory> <Directory /var/lib/monitorix/www/cgi/> DirectoryIndex monitorix.cgi Options ExecCGI </Directory
jetzt noch den vhosts aktivieren
a2ensite monitorix
und Apache2 neu laden:
service apache2 reload
Jetzt solltet ihr eure Monitorix Instanz unter
http://yourdomain.com/monitorix
aufrufen können.